Der Hallensprecher Christoph Driever nannte ihn den "California Sunnyboy", Medien bezeichnen ihn das "Wunderkind", die Zuschauer fassten seine Performance als "unglaublich" zusammen und alle haben recht. Chris Sharma ist im Klettern eine Ausnahmeerscheinung und das bereits mit 20 Jahren. Nachdem er gestern Abend das letzte Problem in seinem unwiderstehlichen Stil im ersten Versuch geklettert hatte, brandete tosender Applaus in der Halle auf. Das deutsche Publikum hatte zu diesem Zeitpunkt den jungen Amerikaner schon ins Herz geschlossen und obwohl noch nicht feststand, daß er den Wettkampf gewonnen hatte, war er der "Held des Tages". Anders als die übrigen Teilnehmer ging Chris nämlich mit einer ungewohnten Lockerheit, die nicht mit Coolness zu verwechseln ist, an die Probleme ran. Er schien sich bei allen Problemen köstlich zu amüsieren und lachte auch noch, wenn er kurz vor dem Topgriff abfiel, während andere fast in wilde Raserei verfielen. Der kleine, feine Unterschied eben. Dabei hatten die Routenbauer für das Finale heftigste Probleme geschraubt."
--- Martin Joisten, internationaler Kampfrichter, nach dem Wettbewerb auf seiner seite climbing.de (Martin wußte zu dieser Zeit schon dass man Spuren von Cannabis bei Chris gefunden hatte!)

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